Rasen düngen im Frühjahr
Nach dem Winter kommt der Rasen oft in schlechtem Zustand in den Frühling. Jetzt heißt es handeln. Durch die Kälte fehlt es dem Rasen an Nährstoffen, vorallem wenn durch Schnee kein Sonnenlicht auf die Grashalme gelangen konnte. Sobald der Boden eine Temperatur von 10-12 Grad hat, können Sie loslegen.
- Schritt 1: Rasen mähen
Ihren Rasen das erste mal mähen, sollten Sie, wenn die Grashalme eine ungefähre Höhe von 7 Zentimetern bekommen haben. Der ideale Zeitpunkt dafür ist meist ab der Vegetationsperiode im März. Beim ersten Mähen ist es wichtig, dass Sie den Rasen nicht zu stark kürzen.. Der Rasen sollte nicht mehr als 4-5 cm gemäht werden – dies verhindert das Austrocknen des Grases oder das Auftreten brauner Flecken. Auch ein kurzes Mähen kann die Wurzeln schädigen – das ist oft eine Gelegenheit für Unkräuter, sich selbst zu bilden. Beim Rasen mähen sollten sie im besten Fall einen Fangkorb benutzen, der das Gras aufsammelt, da sonst das Gras nicht genug Licht bekommt.
- Schritt 2: Vertikutieren
Danach sollten Sie den Rasen vertikutieren, um damit Moos, Laub oder andere Bestandteile welche nicht Teil des Rasens sind zu entfernen. Beim Vertikutieren wird der Boden etwas 2-3mm aufgeschnitten, um dem Rasen genug Luft zum atmen zu geben. Vertikutieren sollten Sie im April oder spätestens im Mai wenn die Temperatur etwa 15 Grad+ beträgt. Wichtig beim Vertikutieren ist, dass der Boden trocken sein sollte.
- Schritt 3: Rasen nachsäen
Nachdem Sie den Rasen gemäht und vertikutiert haben, sollten Sie kahle Stellen im Rasen mit Rasensamen nachsäen. Dazu einfach die Samen auf die Fläche verteilen ( etwa 15-30 Gramm pro qm) und anschließend andrücken und wässern.
- Schritt 4: düngen
Im Frühjahr sollte der Rasen mit der Jahreszeit entsprechenden Düngemitteln ergänzt werden. Nach den Wintermonaten sind die im Rasen gespeicherten Nährstoffe oft erschöpft und der Boden braucht eine zusätzliche Nahrungsquelle von außen. Die Düngung sollte auf März verschoben werden, wenn die der letzte Frost vorüber ist.
Am besten verwendet man einen Dünger, welcher stickstoffreich und langwirksam ist.
Wenn das Gras in der Übergangszeit im Frühjahr wächst, das Gras aber aufgrund der kalten Nächte noch nicht zu wachsen begonnen hat, dann kann der Rasen mit organischem und mineralischem Dünger ausgebracht werden. Dieser Dünger liefert auch bei niedrigen Temperaturen Nährstoffe und der Rasen kann mit unerwünschtem Unkraut konkurrieren. Eine weitere Düngung sollte bis Ende Mai erfolgen.

Rasen düngen im Herbst
Damit der Rasen auch den Winter gut übersteht, braucht er besondere Pflege: Passender Dünger stärkt ihn und schützt ihn vor Krankheiten. Er müssen auch geschnitten und Blätter, Moos usw. muss entfernt werden.
Um den Rasen gut durch den Winter zu bringen, braucht er nach dem Sommer etwas Hilfe.
- Schritt 1: Rasen mähen und vertikutieren
Das Gras hört bei einer Temperatur von etwa neun Grad auf zu wachsen, bis dahin muss es gemäht werden, nicht mehr als 5 cm tief. Mähen Sie den Rasen kürzer, kann Frost leichter eindringen und die Wurzelzone schädigen. Wenn das Gras zu lange belassen wird, friert der Stamm bei Frost ein und das darunter wachsende Gras wird zerstört. Es empfiehlt sich, die Reste des alten Rasens auszugraben, damit die Wurzeln wieder atmen können. Zudem ist es empfehlenswert, das Gras zu vertikutieren, allerdings nur wenn die Messer nicht zu niedrig eingestellt sind, da sonst die Graswurzeln beschädigt werden können.
- Schritt 2: Herbstdünger
Ein organischer, kaliumreicher Herbstdünger gibt dem Rasen die Kraft, die er braucht, um den Winter zu überstehen. Damit wird das Gras gestärkt und weniger anfällig gegen Frost und andere Krankheiten. Auf keinen Fall sollten im Herbst Düngemittel mit hohem Stickstoff- und Phosphorgehalt ausgebracht werden, da dies das Wachstum des Rasens anregt. Dann werden die Blätter weicher und anfälliger. Nachdem Sie den Dünger benutzt haben, sollten Sie den Rasen gut gießen damit die Wirkstoffe des Düngermittels gut in den Rasen eindringen können. Wichtig: Sie müssen rechtzeitig mit dem Düngen beginnen, bevor die Zersetzung der Vegetation beginnt.
- Schritt 3: Nachsäen
Im September ist genau die richtige Zeit, um kahle Stellen im Rasen auszubessern. Der Boden ist noch warm genug, es wird nicht mehr richtig heiß und somit die ideale Grundvoraussetzung um mit einer Nachsaat die vorhandenen Lücken im Rasen zu füllen. Vorher muss an den Stellen die Erde aufgelockert werden und Moos oder Laub entfernt werden. Anschließend je nach Bedarf etwas 15-30 Gramm der Nachsaatmischung auf dem Boden verteilen und andrücken. Die Rasensamen sollten sie danach noch gießen.
- Schritt 4: Laub entfernen
Ihnen sind bestimmt schon einmal braune oder gelbliche Flecken auf dem Rasen aufgefallen. Die Ursache ist dabei meistens der sogenannte Schneeschimmel. Besonders in den Herbstmonaten, tritt diese Pilzkrankheit häufig auf. Anders als der Name vermuten lässt, ist Schnee nicht die Ursache von Schäden. Hohe Luftfeuchtigkeit und Kälte sind optimale Lebensbedingungen für den Schneeschimmelpilz. Um einem Befall der Pflanze vorzubeugen, ist es wichtig, das Laub regelmäßig vom Rasen zu entfernen, sowie vermehrt kaliumreichen Dünger zu verwenden, da sich der Pilz unter nassem Laub besonders wohl fühlt.